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Auslegung und Integration von Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung

Auslegung und Integration von Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung

Die Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) ist eine Schlüsseltechnologie zukünftiger Netze, zur Erhöhung der Versorgungssicherheit und –qualität sowie zur Integration Erneuerbarer Energien.

Die Schwerpunkte am Lehrstuhl für Elektrische Energiesysteme liegen auf der Auslegung und Prüfung von HGÜ Komponenten im Hochspannungs- und Hochstromlabor, dem Schutzverhalten sowie in der Untersuchung und Minimierung von Netzrückwirkungen. Die Beschreibung neuer physikalischer Phänomene und intersystemischer Ausgleichsvorgänge hybrider AC/DC Netze ist hierbei ein wesentlicher Aspekt der Forschung. In diesem Kontext stellt die regelungstechnische Optimierung der HGÜ zur Erhöhung der Netzstabilität, insbesondere während Störfällen oder beim Netzwiederaufbau einen wichtigen Untersuchungsgegenstand dar. Teil dieses Forschungsgebiet ist auch die Entwicklung von HGÜ-Modellen, die es erlauben die entsprechenden Netzstudien durchzuführen. Ziel der Untersuchung ist in der Regel die Beurteilung des Gesamtsystems, also die Interaktionen einer HGÜ mit dem umgebenden Netz, den angeschlossenen Betriebsmitteln und dem Schutz.

Schaltanlage Hochspanngs-Gleichstrom-Übertragung

Die Forschungsergebnisse finden kontinuierlich Eingang in die Lehre, beispielsweise in die Vorlesungen Hochleistungsstromrichter, Betriebsverhalten elektrischer Energiesysteme, Leistungselektronik in Drehstromnetzen: HGÜ und FACTS, oder dem Praktikum HVDC&FACTS.

Auf diesem Arbeitsgebiet bestehen Kooperationen mit verschiedenen Partnern aus der Industrie. Primär sind hier Systemtechnikhersteller und Netzbetreiber zu nennen. Darüber hinaus  wird der wissenschaftliche Austausch mit Forschungsinstituten und Universitäten forciert.